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Neurotheologie |
Peter-W. Gester
In Memoriam: Georgia O'Keeffe und Alfred Stieglitz
    

Dabei seit: 08.01.2004
Beiträge: 862
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Liebe Clubmitglieder,
Ein Etikett für die neue Forschungsrichtung war schnell gefunden: Neurotheologie. Ihr Star ist der Radiologe Andrew Newberg von der University of Pennsylvania. In seinem Labor werden buddhistische Mönche und Franziskaner-Nonnen zu menschlichen Versuchskaninchen. Wenn sie in religiöse Versenkung eintauchen, spritzt ihnen der Forscher ein radioaktives Kontrastmittel. Sind sie wieder ins "Hier und Jetzt" zurückgekehrt, können mit einem SPECT-Computertomographen präzise Momentaufnahmen der Gehirn-Durchblutung während der religiösen Tiefenerfahrung gemacht werden:
http://www.br-online.de/wissen-bildung/a...logie/index.xml
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12.05.2005 05:09 |
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Peter-W. Gester
In Memoriam: Georgia O'Keeffe und Alfred Stieglitz
    

Dabei seit: 08.01.2004
Beiträge: 862
Themenstarter
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Nun scheint es sich für "unsere" Hotshots von der neurotheologichen Fraktion rauszustellen, das es sich doch wohl etwas komplexer verhält mit dem "Denken" an Gott:
Die Welt berichtet:
Was Sie schon immer über Nonnen wissen wollten, aber nie zu fragen wagten
Bisher glaubten Neurologen, fromme Gedanken stimulieren das Sexzentrum im Hirn. Kanadische Wissenschaftler fanden heraus: Es ist viel komplizierter.
http://www.welt.de/data/2006/08/31/1016621.html
Da kann man ja nur sagen "Gott sei Dank", da haben das Christkind und der Weihnachtsmann ja nochmal Glück gehabt, oder haben sie am Ende doch eine Affaire?
__________________ Mit swinging solutions
pwgester.de
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31.08.2006 13:15 |
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Was freut sich der Herr Drewermann nach seiner Wandlung vom Paulus zum Saulus:
Schneiden wir das Hirnteil raus
ist´s auch mit dem Herrgott aus.
Da darf man ja gespannt sein, wann die Neurotheologie in einer interdisziplinären Studie mit der Neuroeliminologie oder der bereits existierenden Neuroimmunologie herausfindet, welche Hirnareale dafür verantwortlich sind, daß wir diese andern überhaupt beobachten können; die müssen dann natürlich auch noch weg, daß wir den Quatsch endlich los sind. Oder reicht´s, wenn wir die inaktivieren? (Bin gespannt, wann die Pharma-Industrie Antitheologica rausbringt, die defintive Anti-Opium-Pille).
Oder geht das ad infinitum? Bis - wie im Beatles-Film Yellow Submarine - der Vacuum-Absorber gar nichts mehr übrig läßt und sich konsequenterweise selber aufsaugt. Bleibt nur das gelbe U-Boot übrig (wo immer das plötzlich wieder herkommt) - und der Nowhere-Man (wo immer der ...). Alter Traum: The view from nowhere. Den hat laut Alfred North Whitehead nicht einmal Gott. Wenn wir schon nicht weiter kommen, dann wenigstens voran.
Fazit: Die Beatles hatten einfach den besseren Humor als Eugen. Das wußten wir schon vorher.
Danke, Peter, für diese köstlichen Trüffel unserer kulturellen Mycel-Tiefenschicht, aus der solches wie Pilze aus dem Boden schießt.
__________________ Ich gehöre allen, mir gehört niemand. mato
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01.09.2006 07:58 |
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Es geht auch andersherum:
Legen wir eine Hälfte lahm
verschmilzt der Rest in Nirwahn
http://www.youtube.com/watch?v=UyyjU8fzEYU
Vortrag im Erweckungsstil über die Erfahrungen mit einem Schlaganfall.
Wie wandere ich nur zwischen meinen Hälften, ohne gleich eine platt zu machen?
__________________ GW
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11.07.2009 16:12 |
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