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Meudalismus = Moderner Feudalismus ein Buch von Harald Wozniewski |
Peter-W. Gester
In Memoriam: Georgia O'Keeffe und Alfred Stieglitz
    

Dabei seit: 08.01.2004
Beiträge: 862
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| Meudalismus = Moderner Feudalismus ein Buch von Harald Wozniewski |
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Harald Wozniewski hat ein sehr interessantes Buch geschrieben, es heisst:
"Wie der Nil in der Wüste" und beschreibt den modernen Feudalismus er nennt das Meudalismus.
Es ist eine sozio-ökonomische Studie, die der Frage nachgeht: Warum verschwindet die Mittelschicht bzw. warum wird sie immer kleiner, und wie begründet sich das aus den derzeitigen Wirtschaftskreisläufen.
Nun bin ich in ökonomischen Angelegenheit (leider nur) ein interessierter Laie, deshalb kann ich die steilen Thesen dieses Buches nicht abschliessend volkswitschaftlich und geldmengentheoretisch beurteilen, aber vieles erscheint mir sehr plausibel und bestätigt meine (zum Teil traurigen) Erfahrungen in der Organisations- und Wirtschaftsberatung.
Deshalb finde ich die Untersuchungen und Modell-Simulationen in diesem Buch nicht nur sehr anregend, sondern zusammenhangsstiftend, zumal Harald Woznieski die Gabe hat komplexe volkswirtschaftliche Zusammenhänge sehr bildlich, auch für mich als interessierten Laien darzustellen.
Ich gebe für das Buch eine dicke Empfehlung, zumal es dazu ein umfangreiches Webportal gibt, das weite Teile des Buches und vielfältiges Material einschliesslich der Exel-Simulationen beinhaltet.
http://www.meudalismus.dr-wo.de
In dem Buch zitiert Harald Wozniewski Martin Herzog mit einer Gegenüberstellung von mitteralterlichen Feudalismus und Meudalismus, ich finde diese Tabellen einen "ächten Brüller" wert und stimmen tut sie leider auch noch.
Peter-W. Gester hat dieses Bild (verkleinerte Version) angehängt:
__________________ Mit swinging solutions
pwgester.de
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01.03.2008 12:59 |
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| RE: Meudalismus = Moderner Feudalismus ein Buch von Harald Wozniewski |
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Lieber Peter,
ein wichtiger Buch-Tipp, vielen Dank!! Die Lektüre - ich begann jetzt mal auf den Netzseiten - ist zwar auf den ersten Blick nicht gerade gesundheitsförderlich, dient aber über Zornesröte zumindest einer gesünderen Gesichtsfarbe, wenn man die erste Erblassung (vor Neid?) überwunden hat.
Die strukturellen Ähnlichkeiten bestimmter Funktionen in feudaler und heutiger Gesellschaft fallen ja schon lange auf. Besonders interessant finde ich den Symbol-Kampf derer, die sich zur Unterschicht zählen müssen, es aber nicht merken sollen (also mit vier Ringen oder nem Stern am Kühlergrill ist der Kamp auf der Autobahn allemal besser gerüstet aufzunehmen als mit so unbekannten Göttern wie Dacia, oder?!). Auch öffentliche Hinrichtungen wie z.B. die Saddam Husseins sind dabei.
Schade nur, daß das Buch bei books-on-demand erschienen ist, da werde ich auf Kongressen über Büchertische nix für tun können.
__________________ Ich gehöre allen, mir gehört niemand. mato
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06.07.2008 08:34 |
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